Wir schreiben Mittwoch, den 25.1.2012. Als ich gegen 4:30 außer Haus ging versprach der Tag nur gutes. 30cm Neuschnee und nicht all zu kalt. Was will man mehr? Knapp 8 Minuten und schon war ich zu Fuß am Bahnhof. Aber wo war der Zug? Ach ja, es ist ja noch viel zu früh. Also warten bis endlich der Zug am Bahnsteig bereitgestellt wird. Knapp 15 Minuten später war es dann auch so weit. Nichtsahnend, dass ich den Einstieg wohl den restlichen Tag bereuen würde.

Wieso? Ganz einfach.

Bei diesem Einstieg dürfte mir wohl mein iPhone aus der Hosentasche gefallen und am Bahnsteig gelandet sein. Normalerweise. Ja normalerweise kontrolliere ich meine Taschen nach dem Einstieg weil es doch recht unangenehm ist, wenn man die nächsten 105 Minuten darauf sitzt. Wieso ich es an dem Tag nicht gemacht habe? Iiiich hab keine Ahnung. Hätte ich es nur gemacht! Irgendwann hab ich dann das andere iPhone aus der einen Hosentasche gegeben und gemerkt, dass das zweite Gerät nicht dort ist, wo ich es als letztes vermutet hatte.

In der Tasche vielleicht? Hmm … nein … kann nicht sein. Die hatte ich nicht offen seit ich von zu Hause weg bin. Ok. Im Nespressosackerl zwischen meinem Strickzeug? 2x durchsucht, 3x duchsucht. Fehlanzeige. Kurzes Herzrasen. Scheisse wo ist dieses blöde iPhone? Schauen wir mal via “Mein iPhone suchen” nach, ob ich vielleicht nur dachte, dass es eingesteckt wurde, es tatsächlich aber zu Hause liegt. Shit. Es wird der Bahnhof angezeigt. Blöderweise nicht der, an dem wir gerade angekommen sind. Gut, nächster Gedanke. Liegt es zu Hause und zeigt die falsche Location? Nein, kann nicht sein. Daheim hätte ich WLAN somit wäre es die gleiche Location wie beim MAC. Hmmm … WLAN vielleicht deaktiviert? Möglich, aber wieso zeigt er mir dann den Bahnhof an und nicht den Standort nahe des Senders? Wieso sollte es gerade so eine eigenartige Peilung geben, dass es mir dort anzeigt, wo ich davor war? Shit, also wohl doch verloren. :(

Hirn lauf mal an und geh alle Szenarien durch. Also, vielleicht findets jemand am Bahnhof. Der nächste Zug geht 15 Minuten später, fährt aber von einem anderen Bahnsteig ab und man muss dabei nicht mal meinen ansteuern. Also wieder nichts. Beobachten wir mal die Ortung des Handys weiter. Guut, alles noch ruhig. Es bewegt sich, aber innerhalb des Bahnhofs bzw der Schienen. Schaut plausibel aus da es an Bahnhöfen mit dem GPS Signal nicht so genau ist. Vielleicht hat es auch mittlerweile schon jemand gefunden und bei den ÖBB Bediensteten abgegeben. Falls es noch keiner gefunden und abgegeben hat, wollte ich mal eine Notification mit einem nervenden Ton abschicken. Also höflich gebeten, dass der Finder sich unter meiner Nummer melden soll. Passt. Alles wichtige mal erledigt und Ich ruf dann bei der ÖBB an und frag ob was gefunden wurde. Haha. Wie kann ich denn dort anrufen wenn nirgends die Nummer ist? Zuerst im Call Center durchquälen? Wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben. Aber dann, wenn ich konstanten Empfang habe (ja ja die Zugstrecken …). In Wien angekommen hab ich natürlich gleich wieder nachgesehen. Shit. Das iPhone bewegt sich. Kurze Signalstörung oder wieso bewegt es sich so sprunghaft? (Damit wollte ich wohl eher mein Gewissen beruhigen, als das ich es selbst geglaubt habe.) Tja und was soll man sagen? Plötzlich hat es sich tatsächlich bewegt und ist zum nächsten Ort gefahren. Fuck, also verloren und es hat jemand eingesteckt.

Zuerst von Payerbach ein kurzer Abstecher nach Küb, ebenfalls zum Bahnhof. Ok, vielleicht ein Schüler der aufn Semmering zur Schule fährt … Wurde mir kurze Zeit später widerlegt. Das Handy bewegt sich über Schmidsdorf nach Gloggnitz, zuerst in die Innenstadt, kurzer Stopp bei der Tankstelle oder dem Altersheim und dann weiter über Aue und Schottwien auf den Berg. Ab dann war es eher erschwerlich eine halbwegs funktionierende Verbindung zu bekommen, da dort oben teilweise kein Empfang ist. Aber ok, es ist wirklich tiefster Berg mit sehr sehr wenigen Einwohnern. Weiterhin dachte ich, dass es ein Schüler ist, der mit dem Bus zur Schule fährt. Es würde sicher irgendwie mit einer Buslinie überein kommen. Also nochmals eine Notification mit Text (ohne Text hab ich es immer wieder in unregelmäßigen Abständen abgeschickt, weil es garantiert nervt). Aber wenn es ein Schüler ist, wieso ist er dann doch etwas länger in Breitenstein? Und wieso schon wieder am Bahnhof? Hmm …. Vielleicht hat er sich nach der letzten Nachricht etwas geschreckt und deswegen das Handy im Bus liegen gelassen und ist mit dem Zug weiter gefahren? Alles ja noch erklärbar … Bis das Gerät sich dann kurz vor Mittag wieder in der Zivilisation zurückgemeldet hat und gegen 12-12:13 in der Nähe der Buszentrale “parkte”.

Aaaah wie schön. Entweder ein fladernder Bus-Chauffeur, oder wirklich ein Schüler, der es dann im Bus “entsorgt” hat. Na dann schreiben wir dem Busunternehmen mal alle Daten und bitten um Mithilfe. Fast wollte ich schon schreiben, dass ich andernfalls eine Vermisstenanzeige veranlassen müsste. Haha. Vermisstenanzeige. Da musste ich dann selbst etwas schmunzeln, hab es dann aber auf Verlustanzeige ausgebessert. Prompt kam ein Anruf, aber leider ist kein einziger Bus bei ihnen weil alle noch unterwegs sind. Ausserdem fährt kein Bus so eine Route, schon gar nicht zu der Zeit. Mist. Wieder nichts. Das Gerät ist aber immer noch dort in der Nähe.

Gut, was gibt es noch für eine Theorie? Ein Bahnmitarbeiter der von einem Bahnhof zum anderen fährt …. Uund ev. Schneeschaufeln muss? Na das will ich aber doch nicht hoffen. Sowas machen doch mittlerweile nur noch Kinder (das mitnehmen von gefundenen Dingen, nicht das Schneeschaufeln :-D ). Sind Erwachsene nicht schon so intelligent, dass sie sich denken könnten, dass das Orten eines Handys nicht mehr so schwer ist? Und sollte ein Erwachsener nicht zumindest so eine Intelligenz haben, dass er dann ein gestohlenes Gerät gleich abdreht und/oder gleich zurücksetzt? Wenn ich schon ein iPhone einstecke, dann weiss ich zumindest schon was ich damit zu tun habe. Aber das werden wohl die wenigsten wissen. Ist ja für viele schon etwas schwer, dass man ein iPhone generell mal aktiviert. Und dann noch dazu ein gestohlenes. Aber das ist eine andere Geschichte.

Also hab ich dann natürlich immer wieder kontrolliert wo sich das Gerät befindet. Seit 12:13 nichts an der Position geändert. Abgedreht wurde es nicht, da sich sonst der Standort nicht aktualisiert hätte. Schaun wir mal auf Google Maps was man an dieser Adresse findet. Lt Karte ist es ja mitten in der Pampa aber siehe da … Die Satelitenbilder zeigten eine klitze kleine Siedlung mit nicht viel Auswahl an Häusern.

Paaasst. Kann ned so schwer sein, dort das Gerät zu finden. Aber was mach ich jetzt? Ruf ich bei der Polizei an und meld es gleich? Ruf ich an und frag, ob ich zu meiner Dienststelle gehen muss oder ob ich gleich dort in der Nähe hin fahren darf? Probier ichs mal auf die nette Tour und fahr selbst hin? Wobei. Was bringt es mir, wenn ich hin fahre? Wird natürlich jeder nein sagen, also blöde Idee.

Wie Murphy es dann so wollte, war ich länger als geplant in der Firma und kam erst kurz vor 19:00 raus. Egal, die Polizei, dein Freund und Helfer, ist 24h im Einsatz und morgen kann ich es wahrscheinlich nicht mehr lokalisieren weil es keinen Akku mehr hat. Was du heute kannst besorgen, dass verschiebe nicht auf morgen.

Gesagt, getan. Polizeidienststelle von Neunkirchen aufgesucht und gesagt, dass ich mein iPhone verloren habe und der Finder es eingesteckt hat. Auf die Frage, wieso ich das glaube, hat es schon gereicht, dass ich gesagt habe, dass ich mein Gerät mittels GPS Signal orten konnte. Aaaaber auch da hatte Murphy wieder seine Finger im Spiel. Seit 19:03 konnte es leider nicht mehr grfunden werden und selbst zu dieser Zeit hat es einen zu großen Radius angezeigt, weil es sich wieder in einem Gebiet ohne Empfang befunden hat. Scheisse scheisse scheisse. Bringt sich also nicht mal was, wenn jemand hin fährt. Egal. Dem nächsten Beamten dann alles genauer erklärt und meine, bereits liebevoll aufbereiteten, Dokumente überreicht. Habe ihm die Ausdrucke gezeigt, dass ich es friedlich versucht habe. 2x sogar. Wann ich das Grät wo orten konnte. Seriennummer und IMEI des Geräts und naturlich die Straßenkarte und Satelitenbilder von der letzten Ortung. Mit den Bildern ist der nette Polizist dann zu seinen Kollegen spaziert, wo sie sich dann zu dritt unterhalten haben, wer das dort sein könnte und ob sie dort jemanden kennen.

Eines der beiden Häuser dürfte dann jemanden gehort haben, den der Beamte kennt und somit hat er sich gleich auf den Weg gemacht. Wäre er nicht so nett gewesen und hätte er es korrekt gemacht, hätte er nur meine Aussage aufgenommen und es dann zu meiner Dienststelle in Reichenau weiterleiten müssen. WTF? Naja. Er war ja nett und hat gemeint, dass wir uns in 30 minuten wieder am Posten treffen. Da ich nur ein kleines Mittagessen hatte, genoss ich dann (obwohl mir der Hunger vor lauter Adrenalin vergangen ist) noch einen kleinen Snack beim goldenen M. UND versuchte natürlich weiterhin mein Handy zu orten. Mist. Seit über 1 Stunde noch immer keine neue Ortung. Dann ein kurzer Anruf vom Herrn Inspektor, dass er dann im Haus das Handy anrufen wird und ichnicht abheben soll (Anm. Ich hab eine Smartsim von Orange, wo man mit mehreren SIM Karten 1 Nummer hat). Passt. Beim nächsten Anruf natürlich nicht abgehoben. Nach 28 Minuten machte ich mich dann schön langsam auf den Weg zum Revier, war ja so vereinbart. Als ich vom Parkplatz weggefahren bin hab ich auch schon den Anruf bekommen, dass er wieder zurück ist.

Wow das ist wirklich schnell gegangen. Waren vielleicht ja nur knapp 10 Minuten nach seinem Anruftest, also konnte ich meine Chancen schon am Boden kratzen hören. Wieder zurück bei der Polizeiinspektion wollte er natürlich alles aufnehmen. Arbeit hatten sie ja trotzdem. Und was seh ich da? Da hab ich dich zwischen den Zetteln tatsächlich ein schwarzes iPhone hervorblitzen gesehen. Ich hab eigentlich gedacht, ich würde träumen, aber es war Wirklichkeit. Hat er wirklich mein iPhone wieder zu mir zurück gebracht? Ich durfte es natürlich kontrollieren ob alles passt, ob Schrammen dazu gekommen sind, ob sonst etwas ist. Aber nein. Alles angetroffen, wie ich es verloren habe. Ich war echt so froh, ich hätte weinen können. (hab ich natürlich nicht) dann war alles nur noch eine Formsache. Ich erklärte es ihm nochmals und er schrieb seinen Bericht und ich unterschrieb das ganze. Dazwischen haben wir noch ein bissl über die heutige Technik geplaudert und dann war mir klar, wieso ihn das nicht gewundert hat. Wer sein Android selbst rootet und div. Dinge draufspielt, der wundert sich nicht mehr :-D aber das Service von Apple war auch ihm neu. Deswegen hab ich es ihm und einem Kollegen schnell auch vorgeführt.

Dieser Polizist hat seinen Namen wohl zu recht. Der Herr Ritter ;) Bis jetzt kann ich es eigentlich noch kaum glauben, dass es bei so einer blöden Sache tatsächlich ein Happy End geben kann. Aber es geschehen noch Zeichen und Wunder. Und wisst ihr was? Es war der “Gärtner”. *lol* naja. Der Wintersienst der in der Früh den Bahnsteig vom Schnee befreit hat. Er war natürlich überall dort, wo ich das Handy orten konnte. Und er hat es dort gefunden, wo ich es vermutet hatte. Wieso er es dann nicht einfach am Bahnhof abgegeben hat? Er hat nicht gewusst was er damit machen soll, er wollte es aber am nächsten Tag wo abgeben (ja na klar. Wissen wir ja alle) und er wusste nicht, dass man das in Österreich gleich abgeben “muss”. Naja, jetzt sollte er es wissen und zumindest für kurze Zeit einen Schock haben, dass man ihn so schnell erwischt hat bzw das man ihn übergaupt erwischt hat. Und vorallem, dass ihm der Polizist sagen konnte, wo er noch die Stunde davor war. Er hat jetzt dann eine Fundunterschlagungsanzeige bekommen und musste seine Aussage ebenfalls an einem späteren Tag bei der Polizei machen.

Haha Das hast du dir so gedacht mein Lieber, aber nicht mir mir Freundchen. Keiner entkommt CSI Manu :-D

Und was lernen wir aus dieser Geschichte? Nie nie nie nie wieder das iPhone in der Hinteren Hosentasche einstecken. Immer immer immer alle Daten sichern (nein, es war noch kein iOS 5 mit iCloud Backup drauf) und jeden tag ein Fotobackup machen. Das war eigentlich der Teil, der mich zum heulen gebracht hätte. Scheiss auf ein iPhone oder irgendwelche Daten in Apps. ABER DIE BILDER!! Die wurden am nächsten Morgen gleich als erstes gesichert. Ich bin ja absolut gegen irgendwelche (spionage) Datensicherungen der Regierungen aber solche Funktionen find ich einfach nur endgeil. ;) Natürlich hätte es mir nichts gebracht, wenn er das Gerät zurückgesetzt hätte, aber dem war gsd nicht so. Also vielen Dank an alle N00bs da draussen, die offenbar keine Nerds oder Geeks kennen. In so einer Situation werde ich euch immer Lieben.

Heutzutage wird gerne über jedes Ereignis, jedes Jahr berichtet und jedes Jahr brüsten sich die Medien mit immer mehr Verschwörungstheorien, pompöseren Darstellungen des Geschehens und neuen “Erkentnissen”.

Dieses Jahr, 25 Jahre danach, hat man sehr stark an die Atomkraftwerkskatastrophe in Tschernobyl gedacht.  Damals war ich noch ein Kind. Ich kann mich nicht mehr dran erinnern. Damals, ja damals hätte wohl keiner daran gedacht, dass soetwas nochmal, vor allem so schnell, wieder passieren wird/kann. 25 Jahre später kann ich mich allerdings sehr gut dran erinnern wie das Gefühl so war. Heutzutage kann man sich auch schon fast nicht mehr vor Informationen verstecken. Während dem Zähneputzen im Bad hat man schon den 4. Bericht darüber und die Theorie eines jeden Wissenschaftlers gehört. Es wurde an die Opfer, die Hinterbliebenen, die Arbeiter im Kraftwerk und an alle gedacht.

Dieses Jahr wurde auch, 10 Jahre danach, an die Opfer des 11. Septembers 2001  erinnert. 3.000 Menschen wurden damals getötet und wahrscheinlich erinnern sich die meisten von euch noch, was sie am 11. September 2001 gemacht und gefühlt haben. Manchen wird es egal gewesen sein. war ja schliesslich weit weg. Wir in Österreich waren ja sicher, eh klar. Da passiert sowas nicht. Einigen wird es vielleicht nahe gegangen sein, als wären sie persönlich betroffen. Es wird auch diejenigen von euch gegeben haben, die damals sogar jemanden gekannt haben.

Vor 2 Jahren ist die Legende Patrick Swayze gestorben. Vor 1 Jahr bekamen wir die Meldung, dass Michael Jackson nicht mehr unter uns ist und dieses Jahr hat ein großes Genie seine Ruhe gefunden, Steve Jobs.

Jeder einzelne Mensch. Egal ob hier aufgezählt, egal ob berühmt oder nicht berühmt. Jeder einzelne hat es verdient, dass man an ihn denkt. Mich persönlich hat jede einzelne Meldung schockiert und traurig gemacht, aber eine Meldung ganz besonders.

Es war mein persönliches 9/11. Meine Tschernobyl oder Fukushima Katastrophe. Mein Kampf mit dem Krebs, den ich verloren habe.

Heute, 5 Jahre danach, möchte ich an meinen Sohn gedenken. Es war der 20. Oktober 2006. Der 20.10.06. Ein Datum welches wohl Ewig eingebrannt ist. Es war ein noch recht schöner und noch nicht zu kalter Tag, obwohl es schon Ende Oktober war. Wie jeden Tag fuhr ich mit meinem Sohn zu meiner Mutter. Same procedure as every day. Vormittags gemeinsam tanzen und singen. Ok ich hab gesungen und getanzt damit der Herr zufrieden ist, und danach zum Mittagsschläfchen ins Geschäft meiner Mutter. Am Nachmittag dann wieder ab nach Hause und das Ermüdungsprogramm starten. Aber nicht an diesem Tag. Wir kamen nur bis zum Mittagsschläfchen. Wäre es ein schlechter Film würde man ihm den Titel geben “If I die before I wake”. Aber wäre es ein schlechter Film, würde man danach abschalten und sein Leben weiter leben.

3 Stunden sollte er schlafen, danach würde es das Fläschchen geben. Als die 3 Stunden noch nicht vorbei war wollte meine Schwester mal nachschauen gehen. Als ich einen Schrei hörte habe ich mir nicht viel gedacht. Hat sich ja auch schließlich nur nach einer schreienden Mutter auf der Strasse angehört. Als der zweite Schrei dann kam wurden wir alle etwas aufmerksamer. Der Schrei kam vom oberen Stockwerk. Meine Mutter und ich stürmten daraufhin hinauf und sahen ein ruhiges Baby beim Schlafen. Etwas stimmte aber nicht. Der Schlaf war etwas zu Ruhig und das Baby war etwas zu blass. Geistesabwesend stürmten wir mit ihm den Stock hinunter wo Gäste sofort mit der Ersten Hilfe begonnen haben. Wie ferngesteuert habe ich den Notruf gewählt und meine Mutter den Gemeindearzt.

In solch einer Ausnahmesituation kann man sich gar nicht vorstellen, was man machen würde. Umso mehr war ich von allen überrascht. Alle waren zwar aufgeregt, aber doch mit einer gewissen “Ruhe” an alles herangegangen. Würdet ihr wissen, wie man Erste Hilfe bei einem Baby anwendet? Wüsstet ihr in einer Stresssituation wie die Notrufnummer geht? Wo ihr überhaupt euer Handy hingelegt habt um einen Anruf zu machen? Ja? Aber wüsstet ihr das auch noch immer wenn die Person, die es betrifft, eine geliebte Person von euch ist? Meiner Meinung nach habe ich es in der Situation recht gut gemeistert.

Erschreckend ist allerdings, wie langsam einem die Zeit vorkommt. Aus Filmen kennt man immer diese Zeitlupensequenzen und denkt sich vielleicht “ja genau so wirds sein *rolleyes*”. Die Beatmung der Ersthelfer. Bis der Arzt eintrifft oder die Rettung. Alles verging tatsächlich wie in Zeitlupe. Knapp 5 Minuten bevor die Rettung eintraf war der gerufene Arzt auch endlich da. Die erste “Beruhigungsetappe” war geschafft. Als dann aber schlussendlich die Rettung eingetroffen ist, ging alles plötzlich im Tempo von Flash der Blitz. Man konnte gar nicht so schnell schauen, wie alle angepackt und gearbeitet haben. Kurz davor hat man noch mit ihm gespielt und plötzlich sieht man den Rettungsleuten hinterher wie sie eine Trage in den Hubschrauber packen und ins nächste Krankenhaus fliegen.

Kennt ihr solche Folgen bei “X-factor” wo Menschen auf einmal aus unerklärlichen Gründen ein Auto aus eigener Kraft hochheben können? An diesem Tag habe ich es am eigenen Leib gespürt. Man mag es gar nicht glauben, aber wenn man so Sprüche hört wie “leg dich nie mit einer Mutter an”, dann sollte man darauf hören. Werden die Kinder bedroht, so können Frauen tatsächlich eine Kraft aufbauen, von der sie selbst nichts wussten. Am Rande eines Nervenzusammenbruchs (oder war es schon ein Zusammenbruch?) wollte ich, nach dem Abheben des Hubschraubers, einfach nur so schnell wie möglich ins Spital nachfahren. Also Autoschlüssel holen und nichts wie hin. Tja, dazu müssten einen die Leute auch fahren lassen. 2 Männer und meine Mutter hat es gebraucht um mich halbwegs halten zu können. Nachdem sie mir auch noch meine Schlüssel abgenommen haben, wollte ich einfach nur, dass mein Sohn nicht einfach alleine ist, wenn er im Spital ankommt. Mir war aber klar, dass ich es allerdings nicht mehr rechtzeitig schaffen würde. Schließlich ließ man mich nicht fahren und alle anderen würden zu langsam sein.

Was also tun? Es war 2006, beamen war noch nicht erfunden, einen Hubschrauber kann man sich nicht aus dem Hut zaubern. Also was tun? Wenn jemand wissen will, wer seine Freunde sind, dann merkt man das am besten in so einem Fall. Also beste Freundin anrufen. Sie braucht von der Arbeit nur 5 Minuten ins Spital. Sie wird aber nicht abheben, da Handys in der Arbeit nicht erlaubt sind. E-Mail dauert zu lange also am Besten bei der Notfallnummer in der Firma anrufen. Die Nummer ist immer erreichbar und es würde sie auch gleich alarmieren. Zum Glück hab ich auch dort gearbeitet. Als sie mich 1 Minute später zurück gerufen hat konnte ich gar nicht sprechen und hab es aus diesem Grund meiner Schwester überlassen. Es hat nicht lange gedauert als sie auf dem Weg zum Auto und wir ins Spital waren.

Im Krankenhaus angekommen ist ein paar Minuten später das eingetreten, was mir mein Arzt bereits zu Hause vorangekündigt hat. Es wirkte, als hätte er mit dem letzen Atem gewartet bis ich komme und ihn nochmals ein letztes Mal im Arm halten kann. Als würde er nur in meinen Armen den letzten Frieden kriegen. Nach Stunden, indem wir alle nur weinend und unter Schock mit ihm in meinen Armen im Spital gesessen sind hat mich meine Familie schließlich und endlich nach Hause gebracht.

Nach Hause? Was macht man in einem zu Hause wo 50% fehlen? Was macht man in einem zu Hause, welches gerade zerbrochen ist?

Die Tage danach waren es immer wieder Phasen zwischen komplett daneben und vollkommenen Zusammenbruch. Wer hat schließlich schon ein Grab? Was muss man bei einer Beerdigung alles erledigen und wo erledigt man was? In einer eher wacheren Phase meiner Trauer habe ich es geschafft ein Grab bei der Gemeinde zu beantragen, einen Sarg und den Patezettel auszusuchen und es musste ja auch noch der Pfarrer verständigt werden. Natürlich wurde mir von allen Seiten Hilfe angeboten, aber ich wollte alles selbst erledigen. Ich finde, es war auch in dieser Situation die beste Entscheidung.

Für den Tag der Beerdigung wollte mir mein Arzt div. Tabletten verschreiben. Auch diese wollte ich nicht nehmen. Mir hat es geholfen, dass ich es geschafft hatte, am Tag davor noch ein Lied für das Begräbnis aufzunehmen. Ich wollte es mir nicht nehmen lassen, den Abschied so zu gestalten, wie ich es wollte. Als der Pfarrer zur Messe eintrat wurde dann “Tears in Heaven” gespielt, so wie ich es am Tag zuvor eingesungen habe. Überraschenderweise hat mich das Lied ziemlich beruhigt und ich konnte die Prozedur ohne Zwischenfälle überleben.

Nachdem alles vorbei war, und ich noch ein paar Tage Krankenstand genommen habe, hat mich die Polizei besucht. Egal was passiert, es muss trotzdem ein Einsatzbericht geschrieben und Zeugenaussagen aufgenommen werden. Während des Gesprächs habe ich dann auch erfahren, was der Grund war. Der Grund war, dass es keinen Grund gab. Sowas kann bei Babys passieren. Man nennt es SIDS oder auch plötzlicher Kindstod. Näheres dazu gibt es hier

Seit dieser Zeit reagiere ich etwas anders auf das Thema Tod. Ich muss die Person nicht mal kennen und kann plötzlich anfangen zu weinen, wenn ich etwas im Radio höre. Ich bin emotionaler wenn es um Menschen geht, die mir am Herzen liegen. Und jeder der davon weiß und ein Baby bekommt, dem wird von mir ans Herzen gelegt, gut darauf aufzupassen. Es reicht, wenn man mal 5 Minuten nicht aufpasst. Ich habe auch absolut kein Problem damit, jemanden darüber zu erzählen. Manchesmal kommt es vor, dass es jemanden interessiert was passiert ist oder wie man so ein prägendes Erlebnis überhaupt verkraften kann. Allerdings trauen sich die wenigsten Menschen, danach zu fragen. Ich glaube, dass das so ist, weil viele nicht wissen, wie man selbst damit umgeht. Selbst ich weiß nie, wie man mit Trauernden umgeht. Vielen, vor allem frisch gebackenen Eltern, erzähle ich es trotzdem nicht. Gerade bei jungen Eltern ist es eine etwas heikle Sache. Klar, man hat schon mal was vom plötzlichen Kindstod gehört, aber man hört auch von anderen schlimmen Dingen. Sie passieren aber nicht unbedingt in nächster Nähe.

Und würdet ihr gerne wissen wollen, dass es einem Freund oder Bekannten passiert ist? Für meinen Teil wäre ich ziemlich schockiert und würde wohl nur noch wie eine Glucke bei meinem Kind sitzen.

Viele fragen mich, wie es jetzt für mic hist, Jahre danach. Natürlich kann man soetwas nicht vergessen. Es tut auch immer noch weh und es wird auch immer schmerzhaft sein, aber es wird tatsächlich mit der Zeit leichter. Das einzige, was man verstehen muss ist, dass man nicht die Zeit betrauert, die man nicht mehr miteinander hat, sondern, dass man die Zeit zusammen hatte, die einem gegeben wurde. Trauert man der Zeit nach, die man nicht mehr hatte, vergisst man viel zu schnell die schöne Zeit. In meinem Fall waren es leider nur 3,5 Monate, die ich mit ihm verbringen durfte. Aber es sind immerhin 3,5 Monate mehr, als hätte ich ihn nie kennengelernt.

Eine Lektion sucht den kleinsten gemeinsamen Nenner zwischen uns und verbindet uns alle miteinander, wie die Glieder einer Kette. Am Ende dieser Kette hängt eine Uhr, und auf dem Ziffernblatt dieser Uhr sieht man, wie die Zeit vergeht. Wir hören es, dieses leise Ticktack, dass jede Stille durchbricht, und wir sehen es auch. Aber oft fühlen wir es nicht. Jede Sekunde hinterlässt ihre Spuren im Leben jedes einzelnen Menschen , sie kommt und geht wieder, in aller Stille, ohne großes Trara. Sie löst sich in Luft auf, wie der Dampf von einem heißen Christmas-Pudding. Wenn wir Zeit haben, hält sie uns warm, aber wenn unsere Zeit vorüber ist, werden auch wir kalt.

 Zeit ist kostbarer als Gold, kostbarer als Edelsteine, kostbarer als Öl und kostbarer als irgendein anderer wertvoller Gegenstand. Es ist die Zeit, an der es uns oft mangelt, es ist die Zeit, die den Krieg in unseren Herzen verursacht. Deshalb müssen wir klug mit ihr umgehen. Zeit kann nicht eingepackt und mit einer hübschen Schleife verziert unter dem Tannenbaum gelegt werden.

Zeit können wir nicht verschenken. Aber wir können sie miteinander teilen.

(Cecelia Ahern, Zeit deines Lebens)

Marco

11.07.2006 – 20.10.2006

2560g / 45 cm / 23:08

Tears in Heaven

 

Dienstagsfüller 08

Posted: 27. September 2011 in Allgemein

 

 

 

 

 

 

1. Wenn man Banane und Milch mischt, erhält man etwas total leckeres – genannt Bananenmilch.

2. Ich hab total Mitleid mit gewissen Schwachköpfen.

3. Meine Arbeit hat mich schon viel zu oft zum Haareraufen gebracht.

4.  Warum darf eigentlich der da noch leben?

5. Ich muss diese Woche noch unbedingt sehr viel Arbeiten und meinen nächsten Urlaub einkippen.

6. Meine Wolllade quillt über!

7. Ihr seid wohl immer noch gelangweilt, weil Ihr sonst den Dienstagsfüller von mir nicht lesen würdet.

Dienstagsfüller 07

Posted: 20. September 2011 in Allgemein

 

 

 

 

 

 

1. Das Wochenende war entspannend.

2. Wegen der hohen Preise kann ich nicht das Ballkleid kaufen, welches ich gern hätte.

3. Wenn plötzlich Big Brother aus dem Fernsehprogramm verschwinden würde, wäre niemand traurig.

4.  Wenn ich nicht arbeiten müsste, würde ich bei meinem Schatz daheim sein.

5. Der September war bis jetzt recht angenehm aber er wird wohl viel zu stressig werden.

6. Meine Tepf sind ziemlich gross geworden!

7. Ihr seid meine LeserInnen ;) .

Immer im Sommer überkommt mich die Lust, doch wieder mal was zu stricken oder häkeln. Eigentlich nehme ich mir immer vor, dass ich im Winter für den Sommer vorarbeite und im Sommer dann für den Winter. Bringt sich ja schließlich nicht viel, wenn man im Winter mit einer Weste anfängt und die dann nicht mehr anziehen kann weil bei der Fertigstellung der Winter schon wieder vorbei ist. Meistens kommt es dann aber immer so, dass ich ständig nur etwas für den Winter mache :-D

Normalerweise suche ich mir die Vorlagen immer aus dem Internet raus, aber vor gut 1,5-2 Jahren habe ich das Garnstudio gefunden. Hier gib es in jeder Saison neue Muster und die Benutzer können sogar abstimmen, welche Modelle zuerst veröffentlicht werden oder welche gar nicht gefallen.

Letzten August hab ich dann dort eine Weste oder eigentlich besser gesagt, eine Jacke gesehen die so ist, wie ich sie eigentlich schon seit längerem haben wollte. Lang, Kapuze und dicke, fette Ärmel. Nachdem ich aber in den Geschäften rund um mich nirgends die dazugehörige Wolle gefunden habe, hab ich das Material direkt beim Garnstudio bestellt. Was ich damals nicht wusste ist, dass die Bestellungen direkt an mein nähestes Geschäft, welche die Wolle vertreiben.

In meinem Fall war das die Wollbar in Frohnleiten in der Steiermark. Schon bei meiner ersten Bestellung war ich äußerst überrascht von dem Kundenservice. Logischerweise bezahlt man hier als Neukunde zuerst im Voraus und bekommt dann die Ware. Frau Glössl, die Inhaberin, war aber so nett und hat mich angerufen und mir erzählt, dass sie mein Paket bereits zur Post gebracht hat, weil sie zufällig den Weg hatte. Kurz darauf war dann mein Paket da.

Dieses Jahr hab ich dann durch Zufall gesehen, dass die Herbst/Winter Kollektion bereits online gestellt wurde und ich somit stöbern konnte, was ich machen werde. Natürlich hab ich wieder ein paar Sachen entdeckt und gleich geschaut, welche Farben bei der Wollbar vorhanden sind. Zu meinem Bedauern waren zwar teilweise super coole Farben (Quietschorange oder leuchtend Gelb) lagernd, aber ein paar haben mir gefehlt.

Ich entschloss mich, mal nachzufragen ob vielleicht eine Lieferung mit der mir fehlenden Farbe ansteht oder ob man diese eventuell für mich bestellen könne. Die Antwort kam dann fast schneller als die (eMail)Post verlaubt. Das meiste war doch lagernd, nur eine Farbe hätte lt. Lieferplan 1,5 Monate gedauert, lt. den Erfahrungen der Besitzerin aber noch etwas länger. Ist zwar schade für mich, aber ich empfinde es als sehr nettes und gutes Service, dass man eher auch die persönliche Erfahrung anmerkt, als nur den Liefertermin. Aus Erfahrung kann ich das nämlich nur zu gut bestätigen, dass Liefertermine gerne mal nicht eingehalten werden oder dann plötzlich beim Hersteller irgendetwas dazwischen kommt und somit auf einmal die Lieferung um ein paar Wochen später kommt. Und ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass andere Geschäfte den Kunden einfach sterben lassen und zu dem Zeitpunkt, wo die Lieferung hätte da sein sollen, auf einmal schreiben, dass noch nichts da ist und sie nicht wissen, wann es wirklich kommt. Ja auch sowas gibts und auf sowas kann ich verzichten wenn ich etwas einkaufe. Wenn man mir sagt, dass es 1,5 Monate dauert, aber in der Regel alles noch ca 2 Wochen länger dauern kann, ich aber warten will, dann ist es auch ok.

Im Endeffekt habe ich mich in der Zwischenzeit für eine andere Farbe entschieden und doch etwas mehr bestellt, als ich tatsächlich wollte. Tatsächlich wollte ich nur mal je 1 Haube für meine Mum, meine Schwester und meinen Freund machen und 2 für mich. Der nächste Winter kommt ja bestimmt. Schlussendlich haben mich dann ein paar Farben so angesprochen, dass ich mehr bestellt habe. 1 Tag nach meiner Bestellung kam dann auch schon ein großes Packerl aus der Steiermark in der Firma an. Klar, die Post kann man nicht beeinflussen, aber das nenn ich mal schnell. Noch dazu wäre eine Farbe erst 2 Wochen später verfügbar. Eigentlich habe ich gedacht, dass gleich gewartet wird bis alles da ist und dann ein großes Paket verschickt wird. Stattdessen hab ich jetzt mal die erste Lieferung bekommen und die 2. kommt dann noch.

Ganz so schlecht ist das aber nicht gewesen, denn in der Zwischenzeit ist mir eingefallen, dass ich mir zu meinen Hauben immer Handwärmer dazu mache, damit ich eine schöne Garnitur hab. Bei der Bestellung hab ich aber irgendwie drauf vergessen, diese einzurechnen. Somit hab ich dann gleich noch ein Mail geschrieben und die restlichen noch nachbestellt. Ich trau mich jetzt mal zu behaupten, dass das bei den meisten Onlineshops auch zu Problemen kommt weil dann meistens die Bestellung schon abgeschlossen ist und man eine neue starten muss. Bei der Wollbar ist das kein Problem gewesen. Einfach ein Mail mit den Teilen, die ich noch brauche und dann kommts mit der nächsten Lieferung.

Ein anderer Grund wieso ich dort gerne bestelle ist die Wolle. Die DROPS Wolle kommt aus dem Norden Europas und dürfte dort ziemlich bekannt sein. Mir hat es eigentlich nie was gesagt, man bekommt es aber auch bei uns nirgends zu kaufen. Früher habe ich immer Lana Grossa gekauft, allerdings ist bei denen die Wolle, meiner Meinung nach, sehr teuer. Deswegen hab ich mir immer genau überlegt, ob ich mir etwas mache oder nicht. Die Qualität war super, aber dafür hat man auch bezahlt. Letztes Jahr, nach meiner ersten Bestellung bei der Wollbar und der DROPS Wolle, hab ich mich dann aber eher in DROPS verliebt. Oder eigentlich besser gesagt in DROPS Eskimo. Oh wie ich diese Wolle liebe. Die Wolle ist sehr dick und wirkt ein bisschen rauer und kratziger, wenn man sie so in die Hand nimmt. Hat man sie dann aber mal zu etwas verarbeitet (in meinem Fall zu einem Mantel und einer Haube) ist sie soetwas von kuschelig. Und warm ist die Wolle. Ich bin einfach nur begeistert davon.

Aber auch die anderen. Dieses Jahr hab ich auch dünnere Wolle (aber auch eine dickere) bestellt. Selbst bei normaler Baumwolle merkt man den Unterschied.

Also ich weiß, wo mein Dealer für die Zukunft ist. Ich zahle gerne Versandgebühren wenn ich weiß, dass das Gesamtpaket passt. Schließlich sollen ja auch kleinere Geschäfte in Österreich überleben. Zu den großen Ketten kann ja jeder gehen :-D

 

 

 

Und um nochmals ein bisschen Werbung zu machen hier der Link zur Wollbar

Schnitzel im Schlafrock

Posted: 25. Juli 2011 in Rezepte

Für alles, was ich heut machen wollte, hatte ich irgendwie eine Zutat zu wenig, somit hab ich einfach mal geschaut, für was ich genug im Kühlschrank hab. :-D Rausgekommen ist soetwas wie “Schnitzel im Schlafrock”. Wohl nichts neues, aber ich habs trotzdem aus der Not heraus heut mal probiert. Gibts dafür eigentlich ein Rezept?

 

Was braucht man:

  • Hühnerfilet od. Hühnerschnitzel
  • Toastschinken od. anderen Schinken
  • Käse nach Wunsch
  • 1 Ei
  • Blätterteig

Wie gehts?

Hühnerfilet in der Pfanne schön saftig anbraten. Blätterteig auf ein Blech legen, 2 Scheiben Schinken, fertiges Hühnerfilet drauf:

Dann noch 1 Ei in ein Glas (ich gebs zumindest immer in ein Glas), würzen und ein bissl mit einer Gabel schlagen und 7/8 davon auf das Filet gießen. 2 Scheibe Käse (mein Käse ist so groß wie das Filet :-D ) und nochmals 2-3 Scheiben Schinken drauf. Blätterteig um das ganze herum schlagen und mit dem restlichen Ei bestreichen.


Ich hab es bei ca 160 Grad Heißluft 20 Minuten im Ofen gelassen. Kann natürlich je nach Ofen variieren. Hatte bis jetzt nur die Möglichkeit ein kleines Stückerl zu kosten (soll ja auch für mein morgiges Mittagessen sein), aber das was ich kosten durfte war super lecker. Und vor allem geht es super einfach und recht schnell.

Bon Appetit ;)

 

Dienstagsfüller 007

Posted: 28. Juni 2011 in Allgemein

1. Das Wochenende war leider das letzte von 2 Wochen Urlaub.

2. Glück zu haben bedeutet mit sich selbst zufrieden zu sein.

3. Die Vielfalt in meinem Kleiderkasten ist für mich etwas wunderschönes, auch wenn andere das nicht so sehen!

4. Christina und Adam sind ein Päärchen.

5. Im Juli würde ich liebend gerne mal mit Andy ein/e Geocaching-Tour machen.

6. Wenn mir keiner dabei zusieht putze ich.

7. Ihr seid wohl gelangweilt und deswegen habt ihr das grad gelesen.